Kategorie-Archiv: Aktuelles

Berliner Europapreis „Blauer Bär“ 2016

Mit dem Europapreis “Blauer Bär” würdigt das Land Berlin zusammen mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland jährlich beispielhafte Berliner Initiativen, Projekte und Personen, die mit ihrem überwiegend ehrenamtlichen Engagement in unterschiedlichsten Gesellschafts- und Politikbereichen zum Zusammenwachsen Europas und seiner Menschen beitragen und sich für die Werte Europas einsetzen.

Am Montag, dem 9. Mai 2016, fand die diesjährige Preisverleihung für den “Blauen Bär” 2016 im Berliner Rathaus statt.

Nominierung Europapreis Blauer Bär 2016

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Mitgliederversammlung am 18.03.2016

Liebe Freundinnen, liebe Freunde

 

ich lade Euch herzlich zur Mitgliederversammlung des  FV Berlin-Mersin am Freitag, den 18.03.2016, um 19.30 Uhr in den Räumen des Nachbarschaftsheims Schöneberg E.V., Holsteinische Str  30,

4. OG. Raum 402, 12161 Berlin, ein.

 

Folgende Tagesordnung schlage ich vor

 

1)        Bericht des Vorstandes

2)        Aussprache

3)        10 Jahre FV: Vereinsjubiläum  Mai 2016

4)        Städtepartnerschaft ,Projekte und Vorhaben 2016

5)        Verschiedenes

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Rudi Blom

Vorsitzender des FV Berlin-Mersin e.V.

Aktion unter dem Titel „Berlin sind wir!“

Der Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg teilt mit:

Liebe Kolleg*innen, liebe Mitstreitende,

 

Mitte Januar haben wir Euch darüber informiert, dass wir aus Mangel an Kapazitäten die Federführung der Organisation unserer Aktion „5 vor 12“ in diesem Jahr nicht leisten können.

 

Leider hat sich niemand bereit erklärt diese zu übernehmen.

 

In der Zwischenzeit haben wir uns kurzfristig mit Berlin gegen Nazis (Berlin gegen Nazis ist ein Projekt des Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK)) und der Alevitischen Gemeinde zu Berlin e.V. dazu entschlossen am Montag, den 21. März am Brandenburger Tor (Pariser Platz) eine symbolische Aktion unter dem Titel „Berlin sind wir!“durchzuführen.

 

Die kostenneutrale Aktion ist bei der Polizei angemeldet. Hierbei wird es eine sprichwörtlich große Überraschung, welche von Berlin gegen Nazis zur Verfügung gestellt wird, geben (aus rechtlichen Gründen dürfen wir euch an dieser Stelle noch nicht mehr verraten). Mit der Aktion möchten wir einen Akzent gegen den für den 12.03. vorgesehenen rassistischen Demonstrationszug „Wir für Berlin – Wir für Deutschland“ setzen.

 

Ab 11:30 Uhr werden wir Vorort sein. Gegen 12 Uhr wird es kurze Ansprachen geben.

 

Wir rufen euch zur Teilnahme und Verbreitung der Information auf.

 

Gern gesehen und gehört sind natürlich allerlei Buntes und Trillerpfeifen sowie Spruchbänder / Schilder mit Slogans für pro Vielfalt und gegen Rassismus.

 

Viele Grüße
Fuat Şengül
Geschäftsführer / Genel Sekreter
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Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg
Berlin-Brandenburg Türkiye Toplumu
Oranienstr. 53, 10969 Berlin
Tel. +49 (0) 30 623 26 24
Fax. +49 (0) 30 61 30 43 10
info@tbb-berlin.de
www.tbb-berlin.de

Spendenaufruf-Benefizaktion

FV LogoSpendenaufruf

Hilfe für syrische Flüchtlingskinder in Mersin (Türkei)

„Wenn wir die Probleme nicht vor Ort lösen, kommen die Probleme zu uns“, im Rahmen der aktuellen Flüchtlingsdebatte hat der Bundesentwicklungsminister Müller ein Zehn-Milliarden-Euro-Programm der EU für die Nachbarstaaten Syriens zur besseren Betreuung der Flüchtlinge vorgeschlagen. Laut UNHCR Statistiken Stand August 2015 sind rund die Hälfte der 4 Millionen Syrienflüchtlinge in das Nachbarland Türkei geflohen. Den Flüchtlingen direkt an ihren Fluchtorten zu helfen ist ein wichtiger Schritt um die humanitäre Katastrophe zu begrenzen.

Allein in der Millionenstadt Mersin (Türkei) leben derzeit mehr als 100 000 Flüchtlinge, davon sind ca. 50 000 Kinder und Jugendliche. Trotz aller Bemühungen des türkischen Staates sind die Mittel begrenzt. In Mersin gibt es keine Flüchtlingslager und die Kriegsflüchtlinge sind hier weitgehend auf sich selbst gestellt. Dies hat zur Folge, dass die Kinder, deren Eltern selbst über keine ausreichenden finanziellen Mittel verfügen – und das sind sehr viele – die Schule nicht besuchen können. Kinderarbeit, Kriminalität, Prostitution und Drogenabhängigkeit sind reale Gefahren für die jungen Kriegsflüchtlinge. Noch wissen wir nicht, ob tatsächlich Gelder aus der EU in die Türkei fließen werden und in welcher Form. Für das Schicksal der Kinder vor Ort ist jedoch ein zeitnahes Handeln erforderlich. 

In Mersin-Mezitli, dem Partnerbezirk von Tempelhof-Schöneberg zu Berlin gibt es akuten Bedarf an Hilfeleistungen. Die Städtepartnerschaftsvereine aus Berlin und Mersin haben sich gemeinsam die Lage in Mezitli-Mersin angesehen und über das staatliche Bildungsamt in Mezitli Kontakt zu einer syrischen Schule aufgenommen, die sich insbesondere an die Kinder armer Familien richtet. Diese Schule hat sich als selbst organisiertes Flüchtlingsprojekt 2014 gegründet, und bekommt seit Sommer 2015 eine minimale Grundunterstützung aus staatlichen Mitteln. Es gibt jedoch darüber hinaus einen akuten Bedarf an Finanzmittel in Höhe von 3.000,- €, zur Anschaffung von Schulmaterialien und den Transport von SchülerInnen zur Schule, deren Eltern diese Kosten nicht übernehmen können (beispielsweise eine größere Anzahl an Waisenkindern).

Als gemeinsame Aktion des Freundschaftsvereins Berlin-Mersin e.V., des Freundschaftsvereins Mersin-Berlin e.V., mit Unterstützung der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler vom Partnerbezirk Tempelhof-Schöneberg werden wir eine Benefizaktion im Rahmen eines Friedenskonzerts der Kammersymphonie Berlin und des Karl-Forster-Chors am 02.10.2015 um 20 Uhr im Großen Saal des Konzerthauses Berlin durchführen um hier Gelder für die Syrische Schule in Mersin-Mezitli zu sammeln.

Für die Unterstützung bedanken wir uns bei der Kammersymphonie Berlin, dem
Karl-Forster-Chor und der Bürgermeisterin Angelika Schöttler.

Wir bedanken uns ebenfalls bei den BesucherInnen des Konzerts für Ihre Spende.

 Jeder Euro kommt bei den Betroffenen an, dafür garantieren die Freundschaftsvereine.

Wir werden über die Aktion und die Verwendung der Gelder auf unserer Homepage informieren.

 

Spendenkonto:
Freundschaftsverein Berlin-Mersin e.V.
Deutsche Kreditbank
BIC: BYLADEM1001
IBAN: DE 93 12030000 0019 8137 16
Stichwort “ Hilfe für syrische Flüchtlingskinder“

 

Mit freundlichen Grüßen

Rudi Blom

Vorsitzender des FV Berlin-Mersin e.V.

Verleihung des Europapreises „Blauer Bär“ stattgefunden

Am Dienstag, den 05. Mai 2015 fand im Rathaus zu Berlin die Bekanntgabe des diesjährigen Preisträgers des Europapreises „Blauer Bär“ statt.

Der Freundschaftsverein Berlin-Mersin e.V. befand sich unter den Nominierten für die Vergabe des Preises. Die Entscheidung der Jury fiel auf den Verein „Europa macht Schule“ e.V..

Wir gratulieren allen Preisträgern und Nominierten und werden weiter in unserer Arbeit fortfahren.

Bild_Urkunde

Ansicht der kompletten Mappe

Kurzdarstellung des Preisträgers

Darstellung_Preisträger
pdf: 
Darstellung_Preisträger

News: Freispruch für Gezi-Aktivisten in der Türkei (ORF.at)

http://www.orf.at//stories/2273522/

Publiziert am 14.04.2015 auf www.orf.at

Knapp zwei Jahre nach den regierungskritischen Gezi-Protesten in der Türkei sind 26 Aktivisten freigesprochen worden. Das berichteten Prozessbeobachter heute.

Unter ihnen sind fünf Mitglieder der „Taksim Solidarität“, einer Dachorganisation, die die Proteste mitorganisiert hatte. Den Aktivisten war unter anderem vorgeworfen worden, eine kriminelle Vereinigung gegründet und an nicht genehmigten Demonstrationen teilgenommen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte 29 Jahre Haft gefordert.

Landesweite Proteste gegen Erdogan

Die Proteste im Sommer 2013 hatten sich an Regierungsplänen entzündet, den Gezi-Park in Istanbul zu bebauen. Sie schlugen in landesweite Demonstrationen gegen die islamisch-konservative AKP-Regierung und den damaligen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan um. Erdogan ist seit August 2014 Staatspräsident.

Andrew Gardner, Türkei-Experte von Amnesty International, begrüßte den Freispruch. Er kritisierte den Prozess jedoch als politisch motiviert. „Das Recht auf friedlichen Protest stand vor Gericht. Es ist ein Skandal, dass das Gericht die Anklage angenommen hat“, sagte er der dpa.

Quelle: http://orf.at/stories/2275967/

Veranstaltungshinweis: Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier, Heinrich-Böll-Stiftung

Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier

Mittwoch, 29. April 2015, 20.30 Uhr – 22.00 Uhr

Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin  

 

Jürgen Gottschlich, Journalist, Türkei-Korrespondent u.a. für die taz, im Gespräch mit

Kristian Brakel, designierter Leiter des Türkei-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung

 

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem C.H. Links Verlag

 

100 Jahre ist es her, dass das Osmanische Reich in den Wirren des ersten Weltkrieges 1915 und auf dem Höhepunkt der jungtürkischen Nationalbewegung den Genozid an den Armeniern verübte. Der enge Verbündete der Osmanen, das Deutsche Reich unter Kaiser Willhelm II. wurde nicht nur unmittelbarer Zeuge der Verbrechen, sondern unterstützte die ethnische Säuberung. Der seit langem in der Türkei lebende Journalist Jürgen Gottschlich ist den Spuren des Genozids gefolgt, der sowohl in der Türkei als auch in Deutschland immer noch wenig Beachtung findet. In seinem neuen Buch „Beihilfe zum Völkermord“legt er die Verstrickung des Deutschen Reiches in den Genozid offen. Über sein Buch und den aktuellen Stand der geschichtlichen Aufarbeitung der Verbrechen diskutiert mit ihm Kristian Brakel, designierter Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul.

 

Information:

Ulrike Cichon, Koordination Freundeskreis der Heinrich Böll Stiftung e.V., E-Mail:ulrike.cichon@boell.de, T: 030-285 34 -112

 

Hinweis:

Um die Zusendung von Informations-Mails zu beenden, wählen Sie bitte die automatische Funktion „Antwort an Sender“ Ihres Mail-Programmes und tragen in der Betreffzeile „abbestellen“ ein. Wenn Sie mit einer anderen Email-Adresse antworten, dann geben Sie bitte die ursprüngliche Adresse an.

 

News: Türkei startet Bau von erstem AKW (ORF.at)

http://orf.at/stories/2273522/

Publiziert am 14.04.2015

Begleitet von wütenden Protesten hat in der Türkei der Bau des ersten Atomkraftwerks des Landes begonnen. Energieminister Taner Yildiz und der Chef der russischen Atomenergiebehörde Rosatom, Sergej Kirijenko, legten gestern den Grundstein für das Kraftwerk russischer Bauart in Akkuyu an der Mittelmeer-Küste.

Atomkraftgegnern gelang es, die Delegation kurzzeitig auf der Baustelle einzuschließen. Sie verweisen auf erhebliche Umwelt- und Sicherheitsrisiken.

Energieminister Yildiz warb für das 19 Milliarden Euro teure Pilotprojekt. Ohne Atomkraft gebe es keine Entwicklung, sagte er. Eine aufstrebende Türkei könne nicht ohne Atomkraft auskommen. „Wenn wir dieses Kraftwerk vor zehn Jahren gebaut hätten, hätten wir schon 13 Milliarden Euro an Gasimporten eingespart.“ Auch der konservativ-islamische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan steht entschlossen hinter dem Bau.

Greenpeace-Klage gescheitert

Greenpeace hatte im Jänner vergeblich versucht, den AKW-Bau in Akkuyu mit einer Klage zu verhindern. So sei etwa die behördliche Bewertung des Erdbebenrisikos „völlig unangemessen“, sagte Jan Beranek, Greenpeace-Direktor für die Mittelmeer-Region. Außerdem ignoriere die Regierung das Problem der Atommüllentsorgung.

Energieminister Yildiz bemühte sich, die Kritik zu entschärfen. Die Industrie habe „die Lektionen aus Fukushima gelernt“, sagte er. Der Meiler werde auch den Tourismus in der Mittelmeer-Region nicht beeinträchtigen. Die Regierung warb aufwendig für Akkuyu, in Filmen waren lachende Kinder zu sehen, die im Schatten des Kraftwerks Fahrrad fahren

Kurzmitteilung

Danksagung an das Bezirksamt Tempelhof‑Schöneberg Sehr geehrte Damen und Herren Nach neun Jahren aktiver Vereinsarbeit freuen wir uns über die Nominierung zur Verleihung des Europapreises „Blauer Bär“ durch das Land Berlin und die Vertretung der Europäischen Kommission. Wir danken dem … Weiterlesen

Rechenschaftsbericht 2014

Rechenschaftsbericht für das Jahr 2014

Der Tätigkeitsbericht entspricht dem Jahresplaner 2014 weitestgehend. Schwerpunkte waren öffentliche Veranstaltungen um die Arbeit des Vereins für Interessierte BürgerInnen sichtbar zu machen. Diese Strategie verfolgt der Verein seit mehreren Jahren, mit unterschiedlichem Erfolg. Mitgliederversammlungen sind für die demokratische Willensbildung innerhalb des Vereins unerlässlich, aber für potenzielle „Neue“ nicht sehr attraktiv.

2014 war ein Jahr, in dem der Verein erstmals ein EU-Projekt-MerLin mit unserem Geschwisterverein durchführte. 2 mal 3 Wochen Begegnungen in Berlin und Mersin war ein hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten.

Trotz aller Schwierigkeiten, sind die Programme in Berlin und Mersin von hoher Qualität gewesen. Auch nach intensiver Suche gelang es nicht 50% der TeilnehmerInnen außerhalb des Vereins zu finden.

Dadurch waren Teilnehmer in Dreifachfunktion am Projekt beteiligt.

Organisatorische und Mitmenschliche Probleme innerhalb der Berliner Gruppe führten zu erheblichen Spannungen.

Das Übersetzungsproblem, insbesondere in Mersin, konnte trotz Tillies und Musas großen Einsatzes, nicht angemessen gelöst werden.

Unter dem Strich, war das Projekt insgesamt ein Erfolg.

Für zukünftige Projekte gilt es aus Fehlern zu lernen.

Es zeigte sich ein weiteres Mal dass unsere Personaldecke von aktiven Mitgliedern auf 10-15 Mitglieder begrenzt ist. Das hatte zur Folge, dass eine Überlastung einzelner Mitglieder spürbar wurde. Die Auswirkungen im Dezember war eine geringe Beteiligung an unseren Veranstaltungen.

Für 2015 schlage ich daher vor, dass sich der Verein auf seine Kernkompetenz konzentriert.

  1. Begegnungen in verschiedenen Bereichen (Schule, Sport, Kultur, Frauen) fördert und begleitet.
  2. Mehr Mitglieder für die Vereinsarbeit gewinnt.