Liebe FreundInnen,
als erstes,ein herzliches Dankeschön,an alle Mitglieder und Freunde des FV Berlin-Mersin,die zum Erfolg der Veranstaltungen,im Rahmen des Besuchsprogramms und zur Betreuung unserer Gäste und Freunde aus Mersin im Mai 2011 beigetragen haben.
Ich kann mit Stolz bilanzieren,das mehr als 50% unserer Mitglieder aktiv geholfen haben.
Aber auch Freunde des Vereins haben uns unterstützt.
Was hatten wir uns vorgenommen?
1.) Fortführung der Projektarbeit im Bereich Frauen Unter dem Titel( Frauenpower aus Mersin) wurde erstmals die Arbeit verschiedener Frauenprojekte aus Mersin in Tempelhof-Schöneberg vorgestellt.Bei der Veranstaltung kam es zu einem regen Erfahrungsaustausch mit Frauenprojekten aus unserem Bezirk und darüber hinaus.Im Rahmen des Besuchsprogramms gab es Zusammenkünfte mit fünf Frauenvereinen.Als Ergebnis wurde eine weitere Zusammenarbeit vereinbart(siehe Bericht von Tillie Kluthe)
2.)Vorstellung von Mersin,und Mersin-Mezitli durch eine Bilderausstellung.
Die Ausstellung konnte erste Eindrücke von Mersin vermitteln.
Die Vernissage war ein Erfolg.Alle Redner betonten den Willen zur Zusammenarbeit.Wie wichtig aktive Städtepartnerschaften für Kommunen seien können betonte Kenan Kolat als Schirmherr der Ausstellung.Zur Auflockerung spielte die Weddinger Theatergruppe einige Ausschnitte aus ihrem Programm.Adil Alaybeyoglu vermittelte mit seiner Power-Point -Präsentation viel Wissenswertes über Mersin.Anschließend wurden viele Gespräche geführt.
3.)Kennenlernen von RepräsentantInnen aus beiden Bezirken:
Die Treffen zwischen Ugur Yildirim ( Bürgermeister von Mersin-Mezitli) mit den SpitzenkandidatInnen der SPD Angelika Schöttler,sowie Sybill Klotz, Bündnis 90-die Grünen,waren geprägt von Herzlichkeit,offenen Dialog, sowie den Willen zu einer Partnerschaft zu kommen.Einigkeit bestand darüber,das bei einer Städtepartnerschaft das Kennenlernen der BürgerInnen aus beiden Bezirken im Mittelpunkt stehen muss.Konkrete Projektarbeit im Bereich: Frauen,SchülerInnenaustausch sowieBürgerInnenaustausch (Nachbarschaftsheim Schöneberg) bilden hier den Anfang.Auch das Treffen mit Dieter Hapel CDU,stellv.Bürgermeister,verlief in konstruktiver Atmosphäre ( Angebot der Hilfe,bei der Suche nach einer Schule,für eine Schulpartnerschaft).
Ein weiterer Höhepunkt war die Einladung des Bzbm Ekkehard Band an die Mersiner Gäste mit den Stadträtin, den Fraktionsvorsitzenden,dem BVV-Vorstand, den Kreisvorsitzenden der in der BVV vertretenen Parteien, sowie einzelner Verordneter. Anwesend waren auch die EU Beauftragte,und die Integrationsbeauftragte des Bezirks.In seiner Ansprache betonte E. Band das er sich über den Besuch aus Mersin freue, und er wünschte, das das erste Treffen ein Erfolg werden solle. U. Yildirim bedankte sich für die Einladung,betonte die bisher sehr freundschaftlichen Gespräche zeigen Ihm, das wir auf dem Weg zu einer Städtepartnerschaft ein gutes Stück vorangekommen sind. Er ludt die RepräsentantInnen von Tempelhof-Schöneberg zu einem Gegenbesuch nach Mersin-Mezitli im Frühjahr 2012 ein.
Anschließend gab es bei einem Essen viele Einzelgespräche und es wurden Gastgeschenke getauscht.
Es fanden viele weitere Gespräche statt.Dazu gehörte auch ein Fachgespräch mit der EU Beauftragten, Frau Schuster,sowie am ersten Tag eine Begegnung im Nachbarschaftsheim Schöneberg in den Räumen des Vereins Kidöp, an der auch Herr Zenner als Geschäftsführer teilnahm. Es wurde verabredet, das des Kennenlernen im kommenden Jahr in Mersin vortgesetzt werden soll. Die Gespräche. waren auf beiden Seiten vom Willen geprägt,konstruktiv den Dialog zu suchen,konkrete Verabredungen zu treffen,zum Wohle der BürgerInnen in beiden Bezirken.
Wir bedanken uns insbesondere bei der Integrationsbeauftragte, Frau Gün Tank,und ihren MitarbeiterInnen. Unser Dank gilt dem Bzbm, Herrn Band aber auch Herrn Zöpel-Brochwitz der mit seiner Organisation, insbesondere der Stadtrundfahrt, zum Gelingen beigetragen hat.
Die touristischen Aktivitäten sind diesmal etwas in den Hintergrund getreten.Unsere Gäste mögen uns verzeihen, das die Freizeit sehr knapp ausviel.Aber es waren halt nur vier Tage.
Trotzdem geloben wir Besserung.
Dank der guten Zusammenarbeit beider Vereine konnte ein Fiasko auf Grund der verweigerten Visaerteilung vermieden werden. Alle angereisten Frauen haben durch ihren Einsatz und Ihrer Fachkompetenz zum Erfolg der Veranstaltungen beigetragen. Herzlichen Dank dafür. Es sei an dieser Stelle angemerkt,das auf dem Treffen der deutsch-türkischen Städtepartnerschaften Anfang Juni in Nürnberg, an der ich teilnahm, die Visavergabe ein großes Thema war. Eine Vertreterin des Auswärtigen Amtes hat sich die Klagen vieler TeilnehmerInnen anhören müssen.Sie hat versprochen nachzuhaken.Ich warte gespannt auf Ihre Antwort.
Zum Schluss ist zu sagen ,das in Vorbereitung des Treffens unserer Flyer und unsere Homepage überarbeitet wurde Eine neue Visitenkarte habe ich auch.Wir haben neben unserer Anstecknadel auch ein Button herstellen lassen.Unsere Öffentlichkeitsarbeit in Form einer Standbeteiligung am Schöneberger Maifest war ein Erfolg.Es konnte ein neues Mitglied gewonnen werden.
Leider gab es auch ein paar organisatorische Schwierigkeiten.Aber wer solche Begegnungen öfter organisiert hat,der weis,das es nie ganz ohne Probleme geht.Mensch lernt nie aus, dessen können wir gewiss sein.
Ich wünsche allen Mitgliedern und Freunden nebst ihren Familien einen schönen Sommer,gute Erholung. Einige sehe ich bereits in Mersin wieder.
Wir sehen uns alle im September zu unserer nächsten Mitgliederversammlung wieder.
Rudi Blom, Vorsitzender, Freundschaftsverein Berlin Mersin e.V.
Ein Verein, wie kein Anderer...
Geschichte
Im Jahr 2005 wurde im InterKULTURellen Haus Pankow eine Initiative ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die vielfältigen vorhandenen Beziehungen zur türkischen Community in Berlin zu verbessern und einen Beitrag zu gegenseitigem Verständnis und Toleranz zu leisten. Das Zusammenleben beider Kulturen zu beleuchten und über das Erleben der Kultur des Anderen in einen beiderseitig befruchtenden Erfahrungsaustausch zu treten, war ein erster Schritt auf dem Weg eines interkulturellen Dialogs. So gab es in den letzten Jahren sowohl in Berlin als auch in der Türkei eine Reihe von Begegnungen auf sehr unterschiedlichen Ebenen, die bereits zu einer kleinen Tradition geworden sind.Mit dem Ziel, die seit einigen Jahren bestehenden Beziehungen zu einer neuen Qualität zu führen, ist aus der Initiative am 16.02.2006 der deutsch-türkische Freundschaftsverein Berlin-Mersin e. V. entstanden. Der Freundschaftsverein organisiert den freundschaftlich und partnerschaftlichen Austausch zwischen Deutschen und Türken, insbesondere in Berlin und Mersin.
Zielsetzung der Begegnungen
Durch Begegnungen mit Menschen in der konkreten Projektarbeit wollen wir im Interesse der deutsch-türkischen Freundschaft feste Beziehungen und Strukturen an der Basis schaffen. Damit können nachhaltige Ergebnisse in beiden Kommunen erzielt werden. Es sollen Vorurteile abgebaut und der Rassismus zurückgedrängt werden. Die Demokratie zu stärken ist eine ständige und wichtige Aufgabe. Um Menschenrechtsfragen oder kommunalpolitische Probleme zu thematisieren, ist die Stärkung der zivilgesellschaftlich arbeitenden Menschen in Mersin nötig. Wichtig ist daher, dass ein Austausch von Erfahrungen in der Kommunalpolitik sowie in der Verwaltung in Gang kommt. Mögliche Hilfen, um die EU-Beitrittskriterien erfüllen zu können, sollten dabei eine wesentliche Rolle spielen. Aus der bisherigen Arbeit sind eine Reihe ganz persönlicher Freundschaften entstanden. Dies auch zukünftig zu fördern, ist eines unserer aufrichtigsten Anliegen.


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