An die Mitglieder der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe

Berlin, den 06.03.2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich mit einem großen Problem an Sie.

 

Nach unserem Selbstverständnis, sollte eine Städtepartnerschaft die Begegnung von BürgerInnen im Mittelpunkt seiner Arbeit stellen. In unserem Fall sind zwei Vereine in den jeweiligen Kommunen damit beschäftigt, gemeinsame Projekte mit den zivilgesellschaftlichen Gruppen und der Kommunalpolitik zu planen und durchzuführen.

 

Auf Grund der Haushaltssituationen in den Kommunen ist die Finanzierung von Projekten und Begegnungen durch Bezirkshaushalte kaum möglich.

Daher suchen wir ständig nach Finanzierungsmöglichkeiten. Eine davon sind politische Stiftungen. Eine andere sind EU-Mittel.

 

Das EU-Programm Europa für Bürgerinnen und Bürger lässt viele Möglichkeiten der Finanzierung zu.

Es ist eine ideale Möglichkeit Begegnungen zu finanzieren. Leider können wir und  die türkische Seite nicht mit dem Programm arbeiten, weil es von der Türkei nicht ratifiziert wurde.

 

Wir möchten Sie bitten, sich dafür einzusetzen, dass das türkische Parlament die Ratifizierung vornimmt. Es könnte nach unserer Überzeugung dazu beitragen   das es für viele Städtepartnerschaften zu einer erheblichen Verbesserung der Arbeit kommt, und damit die deutsch-türkische Freundschaft gestärkt werden kann.

 

Ich würde mich freuen, bald von Ihnen zu hören.

 

Mit freundlichen Grüßen

Rudi Blom

Vorsitzender des FV Berlin-Mersin e.V.

Brief an die Mitglieder der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe

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